Minéral 89 - l'Oréal VichyMinéral 89 - l'Oréal Vichy
©Minéral 89 - l'Oréal Vichy|©L'oréal
Das Institut der

Vichy‑Laboratorien

Eine der Besonderheiten der Thermalaktivitäten von Vichy, die sie wirklich einzigartig und anders macht, ist die außerordentliche Kreativität bei der Nutzung der mineralischen Ressource. Um es einfach auszudrücken, wurde im Namen von Vichy alles gemacht: Pflegeprodukte, Getränke, Stoffe, Pastillen, Karotten, Suppen, Duschen, Badesalze, Lippenstifte, Verdauungstabletten, Salben, Schönheits- und Gesundheitsprodukte … Doch von all diesen Fahnenträgern gibt es einen, der den Namen der Stadt heute lauter und weiter klingen lässt: die Vichy-Laboratorien.

Die Vichy-Laboratorien,

zu den Quellen der Schönheit

Der erste Protagonist in dieser Geschichte ist Dr. Prosper Haller (1869-1946). Der zweite Protagonist ist ein nichtmenschliches Lebewesen, nämlich die Lucas-Quelle.
Von den neun Quellen, die die Compagnie Fermière nutzt (sieben heiße und zwei kalte Quellen), hat die Lucas-Quelle eine entzündungshemmende Wirkung. Diese früher passenderweise als Krätzequelle bekannte und bereits von den Römern gefeierte kalte Quelle (27°) ist das am stärksten mineralisierte Wasser von Vichy und insbesondere reich an Kalium, Lithium, Magnesium und Mangan. Als Trinkkur oder als Spray wird es zur Behandlung bestimmter dermatologischer Beschwerden verwendet: Rötungen, Reizungen, Trockenheit…
Der dritte Protagonist der Erfolgsgeschichte ist der Industrielle Georges Guérin, Direktor der Parfums Grenoville. 1931 wurde die Société indépendante d’hygiène dermatologique de Vichy (SIHDV) gegründet.
Zwanzig Jahre später ist der Erfolg der Vichy-Produkte ungebrochen, doch trotz des auf allen Kontinenten bekannten Namens der Stadt gelingt es ihnen nur schwer, die Grenzen des Hexagons zu überschreiten.

wurde L'Auréole zu L'Auréale,

dann L'Oréal

1955, nach Jahren der kosmetischen Zusammenarbeit und überzeugt von der Expertise der Firma bei der Herstellung von Cremes und Produkten im Gesundheitssektor, kaufte L’Oréal die Société d’hygiène dermatologique de Vichy. Diese Übernahme ist eine Win-Win-Situation: Sie ermöglicht es den Laboratoires Vichy, die Marke und ihr Know-how weiter zu entwickeln, indem sie ihr großes Potenzial auf dem Markt für Gesundheitskosmetik, insbesondere auf internationaler Ebene, zum Ausdruck bringen. Umgekehrt bietet sie L’Oréal die Möglichkeit, sich Zugang zum Apothekernetz zu verschaffen, einem Vertriebskanal, den die SIHDV perfekt beherrschte. Im Kontext der Globalisierung (die sich immer positiv auf den Export auswirkt) folgt die Entwicklung der Laboratoires Vichy dem unverschämten Wachstum der aufstrebenden Märkte (Brasilien, China, Russland…). Wie die Flaggschiffe des französischen Luxus exportieren die Vichy-Laboratorien heute 90 % ihrer Produktion und knüpfen damit an die internationale Aura der Kurstadt an.

Vichy-Laboratorien,

auf den Flügeln der Schönheit

Die Société indépendante d’hygiène dermatologique de Vichy, die 1931 aus der Begegnung zwischen Dr. Prosper Haller und Georges Guérin, dem Direktor von Grenoville Parfums, entstand, besiegelte die Verbindung der Welt der Gesundheit und der Welt der Schönheit. Als die Laboratoires Vichy in den 1960er Jahren ihr Geschäft ausweiteten, wurde es in der Produktionsstätte in Asnières schnell zu eng. L’Oréal, das die Marke etwa zehn Jahre zuvor aufgekauft hatte, suchte nach einem neuen Standort, um die Fabrik auszulagern, mit Ausnahme des Marketings, der Verkaufsabteilungen und der Forschungslabors, die in Asnières bleiben sollten. Im Jahr 1973 und danach in jedem Jahrzehnt musste die Fabrik erweitert werden, um den Produktionsapparat an die Entwicklung der Geschäftstätigkeit anzupassen.
In den 2000er Jahren wurde die Logistik in das XXXL-Lager von Cosmétique active internationale verlegt, das in der Nachbargemeinde Creuzier-le-Neuf errichtet wurde.
Der Erfolg der Laboratoires Vichy beruht auf einigen wesentlichen Inhaltsstoffen, allen voran natürlich das einzigartige, 10.000 Jahre alte Wasser mit seinen unvergleichlichen dermatologischen Vorteilen.

Eine Ressource, die es wert ist

Ausgehend von dem Prinzip, dass die Natur der Firma ihren wichtigsten Inhaltsstoff schenkt und dass sie diese Ressource schützen muss, hat sich Vichy Laboratoires dafür eingesetzt, aus ihrer Fabrik ein Modell für nachhaltige Entwicklung zu machen. Diese ökologischen und sozialen Ambitionen haben der Marke das Label Vitrine Industrie du Futur eingebracht, das Unternehmen verliehen wird, die konkret ein innovatives Projekt für die Organisation ihrer Produktion entwickelt haben, insbesondere durch die Digitalisierung und den Platz, der dem Menschen eingeräumt wird. So hat die Fabrik vor zwei Jahren den ARIA-Prozess eingeleitet: Agile, Responsable, Irréprochable, Accueillant (agil, verantwortlich, unfehlbar, einladend). Damit stellt sie die Umwelt und den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Projekte.